Ein bisschen Platz für Gedanken
Warum es neben Balus Cave jetzt auch RandNotizen gibt.
Eigentlich wollte ich doch nur bloggen.
Ein bisschen über Technik schreiben, über Apps, die mich begeistern, über Apple, Sonos und all die kleinen digitalen Entdeckungen, über die ich regelmäßig stolpere. Dafür gibt es Balus Cave. Und dort fühle ich mich ausgesprochen wohl.
Aber manchmal sind da eben auch andere Gedanken.
Gedanken, die nichts mit einem neuen iPhone, einer besonders gelungenen App oder dem nächsten Softwareupdate zu tun haben. Erinnerungen an früher. Begegnungen, die geblieben sind. Dinge, über die ich mich freue. Und manchmal auch solche, die mich nachdenklich machen.
Natürlich hätte ich das alles weiterhin auf Balus Cave veröffentlichen können. Niemand hätte mich daran gehindert.
Aber irgendwie fühlte es sich nicht ganz richtig an.
Ein zweites Zuhause
Also gibt es jetzt RandNotizen.
Kein großes Projekt. Keine neue Plattform mit tausend Funktionen. Kein Versuch, möglichst viele Leser zu gewinnen. Und schon gar nicht der Beginn einer Karriere als Schriftsteller.
Einfach ein kleiner Platz im Internet, an dem ich meine Gedanken ablegen kann.
Vielleicht schreibe ich hier einmal drei Sätze über etwas völlig Belangloses. Vielleicht wird daraus eine längere Geschichte. Vielleicht erinnere ich mich an eine Begebenheit, die Jahrzehnte zurückliegt. Oder ich sitze nachts wach und mir fällt etwas ein, das ich am nächsten Morgen schon wieder vergessen hätte.
Dann schreibe ich es eben auf.
Nicht alles braucht einen großen Anlass
Je älter ich werde, desto häufiger stelle ich fest, dass es oft die kleinen Dinge sind, die im Gedächtnis bleiben.
Nicht unbedingt die großen Ereignisse. Sondern ein Gespräch, ein bestimmter Geruch, ein Lied aus längst vergangenen Zeiten oder ein ganz gewöhnlicher Nachmittag, der aus irgendeinem Grund unvergesslich geworden ist.
Manchmal reicht schon ein alter Tagebucheintrag, um plötzlich wieder mitten in einer anderen Zeit zu stehen.
Und manchmal ist es einfach nur eine Beobachtung aus dem Alltag, die ein paar Zeilen wert ist.
Ohne Eile
RandNotizen soll kein Blog werden, den ich regelmäßig füttern muss.
Ich werde schreiben, wenn ich etwas zu erzählen habe. Und wenn mir eine Woche lang nichts einfällt, bleibt es eben eine Woche lang ruhig.
Es gibt hier keinen Redaktionsplan, keine Themenvorgaben und keine Verpflichtung, besonders tiefgründig zu sein.
Vielleicht wird es gelegentlich melancholisch. Vielleicht humorvoll. Vielleicht auch ein bisschen eigensinnig.
Vor allem aber soll es ehrlich und persönlich bleiben.
Denn manchmal möchte ich gar nichts erklären, bewerten oder empfehlen.
Manchmal möchte ich einfach nur etwas festhalten.
Willkommen bei RandNotizen.
Vom Leben. Vom Erinnern. Und allem dazwischen.